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Schallschutz und Wärmedämmung im Raum

Autor: | Donnerstag, 25. November 2010 | Kommentare

Der Schall ist eines der größten Probleme, die die Bewohner vieler Wohnungen oder Häuser quälen. Laut OIB (Österreichisches Institut für Bautechnik) gibt es Bestimmungen über die Schalldämmwerte der Wände wie auch über die der Türen.

Zwischenwände müssen eine Schallpegeldifferenz von mindestens 55dB aufweisen. Dies kann aber je nach Raum und Nutzung variieren und in manchen Fällen bis zu 35dB sein. Unter der Schallpegeldifferenz versteht man die Differenz zwischen dem Schallpegel (Lärmentwicklung) im Senderaum und dem Schallpegel im Empfangsraum. Wenn z.B. laut Musik in der Höhe von 80dB gehört wird und man im Nebenraum noch 25dB davon hört, entspricht die Zwischenwand den Anforderungen und hat eine Schallpegeldifferenz von 55dB. Zur besseren Vorstellung: 20-30dB entsprechen dem Schallpegel eines sehr ruhigen Zimmers.

Der Schallpegel im Empfangsraum ist umso kleiner…
•    je größer das Schalldämmmaß der Trennwand ist,
•    je größer die Fläche der Trennwand ist,
•    je größer die „äquivalente Schallabsorptionsfläche“ des Empfangsraumes ist. Als Schallabsorptionsfläche gelten alle Flächen des Raumes. Das heißt der Boden, die Decke sowie die Fläche der Außenwände bzw. der restlichen Wände.

Das Material spielt dafür ebenso eine wichtige Rolle, da verschiedene Materialien unterschiedliche Schalldämmmaße haben. Eine optimale Schallpegeldifferenz zu erzielen ist oft aufwändig und je nach Material kostspielig. Bei der gleichen Stärke hat z.B. eine Betonwand ein besseres Schalldämmmaß als eine Gipskartonwand. Das sollte aber nicht der einzige Faktor für Ihre Entscheidung sein, denn jede Wand, aus welchem Material auch immer, lässt sich schalldämmend bauen.

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Innenwände und nicht tragende Wände können aus den verschiedensten Materialien erstellt werden, z.B. aus Gipskartonplatten, aus Lehmbauplatten, aus Holz oder aus Ziegel. Lesen Sie weiter und treffen Sie die für Sie richtige Entscheidung. Bei der Entscheidungsfindung hilft Ihnen am besten ein Fachmann – finden Sie bei MyHammer den passenden Handwerker, der Ihre Wände richtig aufstellt.
Die Wärmedämmung in den  Wänden trägt eine wesentliche Rolle bei der Schalldämmung bei. Das Angebot ist auch hier sehr breit und deckt ein breites Kostenspektrum ab. Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick über die im Innenausbau üblicherweise verwendeten Dämmungen:
•    Glaswolle
•    Steinwolle
•    Hanfdämmung
•    Flachsdämmung
•    Schafwolle

Dämmungen wie die Glaswolle oder die Steinwolle, allgemein bekannt als Mineralwolle, beinhalten Fasern, die zu Hautreizungen führen und als „möglicherweise krebserregend“ eingestuft sind. Das ist auch der Grund, weshalb sie nur dann verkauft werden dürfen, wenn sie „frei von Krebsverdacht sind“. Dafür gibt es RAL-Gütezeichen, die diese Qualität versichern.
Im Gegensatz zu Mineralwollen sind die Dämmungen aus den natürlichen Stoffen Schafwolle, Flachs oder Hanf eher für Allergiker geeignet. Damit Sie jedoch einen besseren Schutz gegen die feinen Fasern gewährleisten, können Sie Vlies auf den Dämmungen aufbringen. Das verhindert, dass die feinen Fasern sich in die Luft absetzen.

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