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Holz richtig kaufen und verfeuern

Autor: | Mittwoch, 29. September 2010 | Kommentare

Tipps für die richtige Holzwahl und für das richtige Verbrennen.

Holz verfeuern, um Wärme und Licht zu erzeugen, ist sehr umweltschonend. Das gilt allerdings nur, wenn man dafür geeignetes Holz verbrennt. Als geeignet gelten alle trockenen, unbehandelten und naturbelassenen Hölzer. Am besten geeignet sind Obst- und Harthölzer wie Buche, Eiche oder Birke wegen ihres ruhigen Flammenbildes. Damit ein Holz komplett austrocknet und als Brennstoff geeignet wird, muss es mindestens 2 Jahre in der freien Luft und regengeschützt gelagert sein.

Haben Sie das richtige Holz gefunden, lassen Sie es am besten während der Trockenzeit liefern. Achten Sie darauf, dass die Scheite kürzer als 33cm und bis zu 10cm dick sind. Falls Sie vorhaben sie selbst zu zerteilen, ist ihre Liefergröße unwichtig.

Ab dem Moment sind Sie dafür verantwortlich, dass Ihr Holz weiterhin trocken bleibt. Lagern Sie es so, dass es durchlüftet wird und überdacht ist. Auf keinen Fall mit einer Plane überdecken, da das zu Pilzbefall führen kann.

Wie Sie trockenes Holz erkennen können, ist zwar nicht einfach, aber mit folgenden Tipps etwas klarer:
• Grundsätzlich ist trockenes Holz leichter als feuchtes. Nehmen Sie das Holz in die Hand und vergleichen Sie sein Gewicht mit einem gleichgroßen trockenen Holzscheit.
• Was noch trockenes Holz ausmacht, ist, dass seine Rinde hart, krakelig und leicht zum Abschälen ist. Ist sie das nicht, kann man davon ausgehen, dass das Holz Restfeuchte hat.
• Der letzte Test ist, wenn man das Holz ins Feuer legt. Feuchtes Holz zischt und pfeift und auf seiner Oberfläche bilden sich Wasserbläschen.

Egal wie Sie erkennen, dass Ihr Holz Restfeuchte hat, sollten Sie wissen, dass es in diesem Zustand nicht verfeuert werden darf. Der Grund dafür ist, dass die Feuchtigkeit des Holzes seinen Heizwert beeinflusst. Wenn feuchtes Holz ins Feuer gelegt wird, ist eine Menge an Energie nötig, damit das Wasser verdampft. Das überlässt wenig Energie für die Wärme. Noch dazu wird die Verbrennungstemperatur durch den produzierten Wasserdampf reduziert. Diese Prozedur führt zur Rußbildung im Kaminofen und umweltschädlichen Abgasen.

Beachten Sie, dass es verboten ist, behandeltes, imprägniertes oder beschichtetes Holz zu verbrennen. Das gleiche gilt für Leimholz- oder Sperrholzreste, Reste von Spanplatten, Multiplexplatten, Arbeitsplatten. Sowohl Verpackungs- und „Palettenholz“, kleingehackte Orangenkisten, wie auch Pappe, Papier oder Papierbriketts sind verboten. Sie sollten wissen, dass man deren Verbrennung schwer verheimlichen kann, nicht nur weil es intensiv riecht, sondern auch, weil der produzierte Rauch grau-schwarz ist, was das Signal für Giftgase ist.

Schließlich ist für ein richtiges Verbrennen die richtige Menge an Brennstoff wichtig. Ihr Ofensetzer, Ofenbauer und -hersteller gibt Ihnen Merkblätter mit Informationen darüber. Achten Sie auf jeden Fall darauf, dass die Feuerstätte vollzustopfen genauso wenig bringt wie die Luftzufuhr in den Kamin zu unterdrücken.
Grundsätzlich gilt, eine Lage Kaminholz aufzulegen (ca. 2kg) und genügend Luft zuzuführen. Ein Überheizen kann Ihren Ofen beschädigen. Ungenügende Verbrennungsluft führt dazu, dass der größte Teil der Rauchgase unverbrannt durch den Schornstein entwischt.

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* Achten Sie darauf dass je mehr Informationen Sie den Bietern mitteilen, umso genauer und präziser werden die Angebote. Schauen Sie auf seine/ihre Bewertungen um die richtige Entscheidung zu treffen. Nachdem Ihr Auftrag erfolgreich durch MyHammer vergeben worden ist, vergessen Sie nicht Ihre(n) AuftragnehmerIn zu bewerten und helfen Sie damit seinen/ihren zukünftigen Auftraggebern mehr über ihn/sie zu erfahren was ihnen bei der Vergabe nützlich und wesentlich sein kann.

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