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Informationen über Holzkamine

Autor: | Mittwoch, 29. September 2010 | Kommentare

Holzkamine

Unter die Gattung der Holzkamine fallen noch weitere Kaminarten:

Der Grund-, der Kachel- und der Kaminofen.

Der Grundofen

Der Grundofen ist eine kostspielige Variante mit hohem handwerklichem Aufwand. Der Grund- oder auch Speicherofen dient hauptsächlich der Raumheizung und weniger der Dekoration.
Er besteht aus einer gemauerten geschlossenen Feuerstätte, die von Speichermaterialien umgeben ist. Das sind hauptsächlich feuerfeste Steine, die Wärme speichern können. In der Brennkammer erfolgt das Abbrennen des Holzes; die warme Luft, bevor sie durch den Schornstein nach außen geleitet wird, zirkuliert darin und erwärmt dadurch den Ofenkörper. Diese Wärme wird dann in den Raum abgegeben.

Zu den Vorteilen eines Grundofens zählt die Wirtschaftlichkeit, da es in der Kammer zu einer vollständigen Verbrennung des Holzes kommt. So erzielt man viel Wärme mit wenig Brennmaterial.
Da es um Strahlungswärme geht, beträgt die Temperatur, bei der man sich wohlfühlt ca. 20 Grad. Im Gegensatz dazu beträgt sie bei Zentralheizungen, die nur die Luft erwärmen, mindestens 24 Grad.
Da alles im geschlossenen Raum der Brennkammer stattfindet, entstehen keine Abgase. Die Luft hat nur einen Ausweg und zwar durch den Schornstein.

Als Nachteil kann die lange Zeit zum Erwärmen betrachtet werden, vor allem am Anfang der Heizperiode, wo der Speicher ausgekühlt ist. Zusätzlich kann das ständige Nachheizen auch unangenehm sein.
Wer einen Kamin auch als Lichtquelle haben will oder um einen gemütlichen Treffpunkt für die Familie zu schaffen, sollte sich für einen anderen Kamin entscheiden. Dennoch, die wohlige Wärme, die ein Grundofen verleiht, ist unvergleichbar.

Der Kachelofen bzw. Kachelkamin

Der Kachelofen bzw. Kachelkamin ist die Entwicklung eines Speicherofens, worin man früher auch gebacken und gekocht hat. Er funktioniert wie der Speicherofen, teilweise mit anderen zusätzlichen Materialeinsätzen wie Metall für die schnellere Erwärmung der Luft.

Dessen Erstellung ist ziemlich aufwendig, da die einzelnen Kacheln noch immer händisch bearbeitet und hergestellt werden. Wer sich für einen Kachelofen entscheidet, bekommt auch ein exklusives und individuelles Ergebnis.

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Der Kaminofen

Kaminöfen sind moderne Öfen, die den Grund- und Kachelofen ersetzt haben. Mit der Einführung der Öl- und Gasheizung ist Kaminen eine andere Rolle zugeteilt worden. Nämlich die eines dekorativen Elementes. Der Kleinspeicherofen ist die kostengünstigere Variante davon.

Der Unterschied zum Kaminofen ist, dass der Kleinspeicherofen kleiner ist und dadurch weniger Wärme speichern kann. Er ist ideal als Zusatzheizung und er bietet alle positiven Wirkungen eines Kaminofens in kleinerem Maße an.

Aufstellplatz

Eine wichtige Entscheidung neben der Art des Kamins ist der Platz, wo er stehen soll. Soll er im Raum freistehen, mit einer Seite an der Wand oder in einer Ecke auf zwei Seiten umschlossen stehen? Er könnte auch in einer Wand sein und somit zwei Räume gleichzeitig erwärmen. Er kann in der Küche, am Gang oder auch in einem Schlafzimmer positioniert werden. Wenn Sie Ihr Haus erst bauen, haben Sie viele Möglichkeiten.

Grundregeln

Bei einer Renovierung wird es schwieriger. Es gibt ein paar Regelungen bezüglich des Abstands zum offenen Feuer, des Platzes des Schornsteins usw. Bevor Sie mit den Arbeiten anfangen, fragen Sie einen Experten und informieren Sie sich darüber, wo Sie einen Kamin aufstellen dürfen, wo nicht und unter welchen Bedingungen.

Für einen Kaminofen brauchen Sie einen bestehenden Schornstein, der weder zu einer Öl- noch zu einer Gasheizung angeschlossen ist. Grundsätzlich bestimmt der Schornstein, vor allem bei einer Renovierung, die Position des Kamins. Der Kamineinsatz soll an den Schornstein mit geradem Rauchrohr und einem 45°-Kniebogen angeschlossen werden. Noch dazu sollte der Raum, wo der Kamin steht, ausreichend gelüftet werden. Eine Luftzufuhr ist immer notwendig, damit der Kamin gut funktioniert, aber auch für die Sicherheit der Bewohner.

Wenn Sie Ihren Grund-, Kachel- oder Kaminofen zu einem Wasserkessel anschließen, können Sie ihn als Etagenheizung einsetzen.
Falls Sie ihn nur zur Heizung brauchen, dann kann Ihnen folgende Faustregel helfen:
1KW Wärmeleistung reicht für 20m³ Raumvolumen. Diese Regel gilt aber nur zur Orientierung. Es gibt viele Faktoren von welchen die Größe bzw. die Leistungsfähigkeit Ihres neuen Kamins abhängen.

Ein paar Tipps zu Kaminöfen:

– Die Oberflächentemperatur eines Kamins ist umso niedriger, je größer der Ofenkörper ist.
– Je kompakter und schwerer der Kamin, umso höher ist seine Wärmespeicherkapazität.
– Die Qualität ist bei einem Kaminofen entscheidend. Ein guter Kamin ist langlebig und bedeutet geringe Wartungskosten. Billige Kaminöfen können schnell undicht werden, was bedeutet, dass auf die Dichtung des Feuerraums geachtet werden soll.
– Ihr Kamin sollte formstabile Türrahmen haben, was durch kräftiges Material erzielt werden kann.
– Fragen Sie beim Kauf, welche Produktfehler in der Garantie nicht inkludiert sind.
– Fragen Sie spezifisch nach den Sicherheitsabständen für das Modell, wofür Sie sich entschieden haben. Sollte der Abstand kritisch sein, wäre eine schriftliche Bestätigung von Nöten.
– Grundsätzlich ist die Aufstellung eines Kaminofens genehmigungspflichtig und erfordert die Einhaltung der jeweiligen Landesvorschriften.

Preisgestaltung

Die Preise für Kaminöfen beinhalten in der Regel die Mehrwertsteuer, allerdings meistens ohne Anschlussmaterial, Transport oder Montage. Sie dürfen davon ausgehen, dass gute Händler ihre Preise veröffentlichen und wenn keine Aufstellungskosten berechnet werden oder kein Rabatt versprochen wird, dass diese schon im Preis enthalten sind. Trotzdem schafft eine kurze Nachfrage beim Händler Ihres Vertrauens Sicherheit.

Was die Garantie angeht, erhalten Sie in den meisten Fällen fünf Jahre. Der nötige Service ist gering und gar nicht aufwendig. Putzen Sie regelmäßig die Scheibe, falls vorhanden, das Rohr und die Brennkammer – am besten am Anfang der Heizsaison.

Üblich ist, dass Markenhersteller ihr Kaminofen-Sortiment über Vertragshändler vertreiben, die einen Bearbeitungsbereich haben. Sollten Sie außerhalb dieses Bereiches sein, dürfen Sie beliefert werden. Was den Preis angeht, der basiert auf der Empfehlung des Herstellers, oft mit einem Aufpreis. Nebenkosten wie Transport, Montage oder Anschluss sind entweder im Preis inbegriffen oder werden getrennt berechnet. Fragen Sie am besten nach.

Normalerweise können Sie bei Selbstabholung mit Rabatten rechnen. Wenn Sie wiederum Ihren Kamin aus einem anderen Land bestellen, kommen oft Aufpreise dazu wie Zoll und/oder Vorsteuern.
Ihnen sollte bewusst sein, dass Ausstattung, Qualität und Ofengröße den Preis bestimmen. Mittlerweile ist das Angebot so groß, dass kein Wunsch offen bleibt.

Lesen Sie jetzt über die richtige Holzwahl, die richtige Lagerung sowie über das richtige Verfeuern in unserem Extra Tipp Holz richtig kaufen und verfeuern
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* Achten Sie darauf dass je mehr Informationen Sie den Bietern mitteilen, umso genauer und präziser werden die Angebote. Schauen Sie auf seine/ihre Bewertungen um die richtige Entscheidung zu treffen. Nachdem Ihr Auftrag erfolgreich durch MyHammer vergeben worden ist, vergessen Sie nicht Ihre(n) AuftragnehmerIn zu bewerten und helfen Sie damit seinen/ihren zukünftigen Auftraggebern mehr über ihn/sie zu erfahren was ihnen bei der Vergabe nützlich und wesentlich sein kann.

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