Öko & Co,Ratgeber,Tipps für MyHammer Nutzer

Bleiben Sie auch beim Renovieren und Bauen „grün“!

Autor: | Freitag, 10. Dezember 2010 | Kommentare

Heutzutage ist Recyceln für viele eine Selbstverständlichkeit. Man erfährt immer mehr und wird sensibler hinsichtlich Umweltschutz. In diesem Beitrag ersparen wir Ihnen die üblichen Tipps. Holen Sie sich hier Informationen darüber wie Sie ökologisch und nachhaltig bauen und renovieren und Ihren Bauschutt umweltbewusst entsorgen können.

Ökotipps

•    Wussten Sie, dass 2/3 des ganzen Mülls auf der ganzen Erde Bauschutt ist? Das ist jede Menge unrecyceltes Material. Sorgen Sie dafür, dass Sie mit recyclebaren Materialien bauen oder zumindest so, dass die von Ihnen verwendeten Materialien wiederverwendet werden können. Das erreichen Sie mit Konstruktionen, die auseinander genommen und in die einzelnen Materialien zerlegt werden können. Schwere und massive Konstruktionen sind im Gegensatz zu Skelettkonstruktionen nicht nachhaltig.

•    „Wenn alles weiß wäre, würden wir 11 Jahre CO2 einsparen“ sagt ein Physiker und Nobelpreisträger. Der Grund dafür ist, weil viel Farbe umso mehr Chemie und in der Regel giftige Stoffe bedeutet.  Nur weiß muss wriklich nicht sein aber bei Farben greifen Sie zu den mit dem österreichischen Umweltzeichen. Mit diesem Zeichen werden nur jene Produkte ausgezeichnet, die nachgewiesen umweltschonend sind und eine angemessene Gebrauchstauglichkeit und Qualität aufweisen.
•   Die „grüne Wand“ ist der neue Trend. Es handelt sich hierbei um Wände, die bepflanzt sind, sowohl innen wie auch außen. Besonders geeignet für Büros, aber auch für zu Hause, bringt eine grüne Wand Leben in den Raum, stets frische Luft, ausgezeichnetes Raumklima und natürlich, die Ruhe die nur das Grüne verleihen kann.
•    Jeder von uns trägt 6 Tonnen Müll im Jahr mit sich. Ziemlich erschütternd, nicht wahr? Um diese Last von Ihren Schultern zu nehmen, sollten Sie nächstes Mal aufpassen, wo Sie Ihren Müll hintragen. Besonders beim Renovieren. Lassen Sie Ihren Müll von Firmen abtragen, die professionell und zuverlässig sind.
•    Genau wie beim Einkauf von Obst und Gemüse, sollten Sie sich auch bei Baumaterial für heimische Produkte entscheiden. Holz, Flachs, Dämmprodukte, Ziegelprodukte und viele andere Produkte, die in Österreich produziert werden, sollten Ihre erste Wahl sein. So werden möglichst kurze Transportwege erreicht, aber auch eine Stärkung der österreichischen Industrie. Überlegen Sie sich, ob Sie wirklich ein Terrassenholz brauchen, welches in Südamerika oder Asien gewonnen wurde oder Naturstein, der aus Südafrika stammt.
•    Dämmprodukte aus natürlichen Stoffen oder aus so genannten „Nawaro“ (nachwachsende Rohstoffe) wie Flachs, Hanf, Schafwolle, Stroh usw. haben hervorragende Dämmeigenschaften, verleihen ein angenehmes Raumwohnklima, sind „Schallschlucker“ und haben die Eigenschaft die Feuchtigkeit auszugleichen. Was viele auch nicht wissen ist, dass diese Stoffe auch feuerhemmend sind und problemlos entsorgt werden können.
•    Lehm gehört zu den Nawaro und weist ebenfalls sehr gute Eigenschaften auf. Lehm ist ein natürlicher Stoff, der sehr einfach gewonnen werden kann, sogar aus dem eigenen Grundstück. Lehmziegeln, Lehmputz, Lehmplatten und Stampflehm sind einige Produkte, die im Bau verwendet werden. Lehm speichert Wärme und reguliert in natürlicher Weise die Luftfeuchtigkeit. Lesen Sie mehr über Lehm
•    Erdsonden, Photovoltaik, Wasserkraftanlagen und Windräder sorgen für saubere Energie und Sie erhalten in den verschiedenen Bundesländern unterschiedlich hohe Förderungen dafür.

Wie Sie intelligent und umweltbewusst entsorgen…

•    Beizen, Lacke, Lackverdünner, Fotochemikalien, Holzschutzmittel, Rostschutzmittel, Kühl- und Schmierstoffe, Farbstoffe dürfen auf keinen Fall in die Kanalisation entsorgt werden. Empfohlen ist, nur jene Mengen einzukaufen, die auch tatsächliche benötigt werden. Sollten dennoch Farb- oder Verdünnungsreste übrig bleiben, sind diese zum Händler oder zur Sonderabfall-Sammlung in Ihrer Gemeinde zu bringen.
•    Altöle, Benzin, Diesel, Petroleum, Bremsflüssigkeit, Frostschutzmittel und Fahrzeugreinigungsmittel gehören ebenfalls unter gar keinen Umständen in den Abfluss. Bedenken Sie, dass 1 Liter Öl reicht um eine Million Liter Trinkwasser zu vergiften. Entsorgen Sie also diese Produkte bei Altöl-Sammelstellen oder Sonderabfall-Sammelstellen.
•    Genauso verboten ist Zementschlämme, Mörtelreste, Bauschutt oder Zement in die Kanalisation ablaufen zu lassen (zB beim Mischmaschinenreinigen). Sie verursachen in der Kanalisation Querschnittsverengungen und Verstopfungen. Bauschutt, Zement und Mörtelreste in den Bauschutt-Container oder auf geeignete Deponien abführen.
•    Strümpfe (Strumpfhosen), Putztücher und sämtliche Textilien, Feuchttücher usw., Wegwerfwindeln, Artikel der Monatshygiene, Wegwerfrasierer und Rasierklingeln, Verpackungsmaterial, Zigarettenstummel, Bierkapseln, Katzenstreu, grobe Speisereste, Wattestäbchen… All diese Produkte gehören nicht in den Kanal, sondern in die Mülltonne bzw. in die Biotonne. Die Verwendung eines Küchenabfallzerkleinerers ist verboten!

Wir hoffen unsere Tipps haben in Ihnen die grüne Seite geweckt und Sie mit Ideen gefüllt. Setzen Sie ein Zeichen und leben Sie ab jetzt gesund und mit „grünem“ Gewissen.

Mit „sauberen“ Grüßen
Ihr MyHammer Team

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