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Renovierungsserie: Teil 3 / Elektrikarbeiten mit Köpfchen

Autor: | Donnerstag, 17. Juni 2010 | Kommentare (1)

Liebe MyHammer NutzerInnen,

Elektrikarbeiten sind kein Kinderspiel. Sie müssen sich zwar damit nicht auskennen, aber sie sollten die Alarmzeichen erkennen können wobei Sie einen Elektriker unbedingt rufen sollen.

brüchige Kabel, freihängende oder blanke Leitungen, bringen einfach Sie und Ihre Lieben in Gefahr
wenn Sie keine Schukosteckdosen haben, sondern Steckdosen der alten Bauart (ohne Schutzkontakte)
wenn Stecker, Steckdosen oder Sicherungen warm werden
geflickte Sicherungen sind gefährlich
häufige Kurzschlüsse, häufiges „Herausfliegen“ der Sicherung bzw. des Schutzschalters ist ein klares Alarmzeichen
elektrischer Anschluß von Gasgeräten und deren Steuerungen (z.B. Thermostat) ohne Beiziehung eines Elektrotechnikers
Elektrisieren beim Berühren von Haushaltsgeräten aller Art
leichtes Elektrisieren bei Berühren von Wänden.

Das sind die wichtigsten Alarmzeichen, auf die Sie aufpassen sollten. Beim geringsten Anzeichen kontaktieren Sie am besten schnell einen Elektrotechniker.

Als Eigentümer einer Elektroanlage sind Sie für deren Zustand verantwortlich, im Betrieb und auch privat, d.h. der Eigentümer haftet in der Regel auch für Schäden, die aus dem nicht ordnungsgemäßen Zustand einer Anlage entstehen. Verlieren Sie keine Zeit und stellen Sie sicher, dass alle Leitungen in gutem Zustand sind.

Steckdosen im Bad?

Nach den aktuellen ÖVE-Bestimmungen (Österreichischer Verband für Elektrotechnik) sind speziell für Bäder besondere Schutzmaßnahmen vorgeschrieben. Aber auch bei Aus- und Umbauten kommt es auf die Einhaltung der ÖVE-Bestimmungen an.

Fragen Sie Ihren Elektriker. Er weiß genau was der ÖVE vorschreibt. Allerdings sollten Sie auf jeden Fall wissen, wo Sie Steckdosen brauchen und welche Elektrogeräte im Bad gebraucht werden. Zum Beispiel elektrische Zahnbürste, Föhn, Luftentfeuchtungsgerät, Lüftung, Rasierer usw. In der letzten Serie 2, wurde von Badheizung gesprochen. Entweder als Fußbodenheizung oder als Handtuchheizkörper. Hauptsache ist, Ihr Bad sollte eine angenehme Temperatur von rund 23°C haben. Wenn es Ihnen beim Renovieren nicht möglich ist diese zwei Heizungsarten an die vorhandene Heizung anzuschließen, gibt es die Möglichkeit von Elektroheizkörpern.

Bevor Sie mit den Elektrikarbeiten fortfahren, führen Sie den e-Check durch, der Ihnen vergewissert, dass Ihre Leitungen den neuen Sicherheitsstandards entsprechen. Folgende Fragen werden dadurch beantwortet: Sind Schutzbereiche im Bad berücksichtigt, sind die Stromkreise sinnvoll aufgeteilt und das Material korrekt?

Beleuchtung von Räumen

In Ihrem neuen bzw. renovierten Heim sollten Sie nicht die Beleuchtung vergessen; mit der richtigen Beleuchtung können Sie Ihren Räumen die richtige Stimmung verleihen, um ein angenehmes Ambiente zu haben. Jedes Zimmer kann individuell beleuchtet werden.

– Im Arbeitszimmer ist eine Deckenbeleuchtung sinnvoll, viele Steckdosen am Arbeitsplatz für die verschiedenen Geräte (PC, Festplatte, evtl. Fax) und Tischbeleuchtung.

– Im Badezimmer ist die Deckenbeleuchtung ebenfalls praktisch bzw. die Wandbeleuchtung über oder auf dem Spiegel.

– Im Wohnzimmer kann die Beleuchtung eine Kombination aus Decken-, Wand- und periphere Beleuchtung sein oder eine Variation daraus. Periphere Beleuchtung heißt die Beleuchtung aus diversen Tischlampen, die auf Möbeln stehen, Bodenbeleuchtung oder versteckte Beleuchtung. Die können entweder gemeinsam durch einen Schalter ein- bzw. ausgeschaltet werden oder individuell. Für eine romantische Stimmung sorgt ein Dimmer. Noch eine Möglichkeit ist ein Zeitschalter, der mit manchen oder allen Lichtern verbunden ist, die an einem bestimmten Zeitpunkt eingeschaltet werden können.

Steckdosen werden im Wohnzimmer vermehrt benötigt. Mittlerweile findet man in fast jedem Haushalt einen Fernseher, einen DVBT Receiver, DVD-Spieler und -Recorder, eine Hi-Fi Anlage oder eine Spielkonsole. Sollte der Fernseher hängend sein, beachten Sie, dass die Steckdose auf der entsprechenden Höhe eingesetzt wird, damit Sie das „Kabelbild“ vermeiden.

– Im Schlafzimmer ist eine versteckte Beleuchtung ratsam. Sie sorgt für ruhige, entspannende Momente. Eine Deckenbeleuchtung sollte es geben, wenn der Kleiderkasten sich im Raum befindet. Neben dem Bett sind 2 Steckdosen pro Person empfehlenswert: für eine Tischlampe und evtl. für ein Elektrogerät wie zum Beispiel einen Radiowecker.

– In der Küche wird es anspruchsvoller, da dort viele Starkstromgeräte vorhanden sind, die eventuell an verschiedenen Stromkreisen hängen. Elektroherd, Backrohr, Dampfgarer, Mikrowelle, Kühlschrank evtl. Weinkühlschrank, Dunstabzugshaube und Geschirrspüler sind Geräte, die in einer Küche vorkommen. Entscheiden Sie sich für ihre Position und lassen Sie sie nur von einem zertifizierten Elektriker einbauen. Überlegen Sie sich auch wie die Küchenbeleuchtung aussehen sollte. Auf jeden Fall sollten Sie über jeder Arbeitsfläche genügend Licht haben. Steckdosen werden in einer Küche stark gebraucht, wenn man sich überlegt wie viele Haushaltsgeräte es gibt; von der Kaffeemaschine bis zum Mixer. Verteilen Sie sie je nachdem wo was gebraucht wird.

– Der Vorraum sollte gut beleuchtet sein mit Deckenbeleuchtung und evtl. einer Tischlampe auf dem Vorraummöbel.

Achten Sie in allen Räumen darauf, wo die Schalter stehen. Angenehm ist, wenn es einen Schalter am Eingang eines Raumes gibt und einen an dessen Ausgang. Im Schlafzimmer ist ein Schalter über oder neben dem Bett angenehm zu haben. Ihr Elektriker hilft Ihnen dabei, die richtigen Entscheidungen entsprechend den Möglichkeiten Ihres Hauses bzw. Ihrer Wohnung zu treffen. Finden Sie den Richtigen und entdecken Sie die Schönheit eines richtig beleuchteten und funktionierenden Raumes.

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