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Düstere Stimmung im Gewerbe

Autor: | Dienstag, 29. September 2009 | Kommentare (3)

KMU Forschung Austria präsentiert die aktuelle Konjunkturerhebung: Geschäftslage wird jetzt negativer beurteilt. WKO fordert einen „Handwerker-Bonus“ und mehr Förderung für thermische Sanierung.

Wien. Trotz der Positivmeldungen hinsichtlich einer Beruhigung der ökonomischen Lage hat sich die Stimmung in den heimischen Gewerbe- und Handwerksbetrieben weiter verschlechtert, geht aus der am Montag präsentierten Konjunkturerhebung der KMU Forschung Austria hervor. Die Geschäftslage werde im dritten Quartal 2009 insgesamt deutlich schlechter beurteilt als im Vorjahresquartal. Die weitere Entwicklung hängt von der Konjunktur ab: Falls die Talsohle erreicht sei, hoffe das Gewerbe auf eine Verbesserung im Jahr 2010, so der Obmann der Bundessparte Gewerbe und Handwerk, Georg Toifl, bei einer Pressekonferenz in der Wirtschaftskammer. Falls allerdings die Wirtschaft weiter im Tief bleibe, kündige sich auch hier ein Abbau von Beschäftigten an. Bisher sei die Job-Situation im Gewerbe im Gegensatz zur Industrie „stabil“, mit Jahresende wird sogar ein geringer Zuwachs um 3.000 Beschäftigte erwartet. KMU würden eher mit Überstunden- und Urlaubsabbau auf die schwächere Auftragslage reagieren als mit Jobabbau.

Arbeitskosten absetzen

Die Konjunkturpakete seien offenbar bei den kleinen Handwerks- und Gewerbebetrieben nicht angekommen, monierte Toifl. Für neue Impulse fordert die WKO einen Handwerkerbonus nach deutschem Vorbild: Bis zu einem Höchstbetrag von 6.000 € sollten 20% der Arbeitskosten absetzbar sein, maximal also 1.200 €. Handwerkerrechnungen sollten für alle Renovierungs-, Erhaltungs- und Modernisierungsarbeiten im Haushalt von der Steuer abgezogen werden können. Damit könne auch die Schwarzarbeit bekämpft werden. Potenzial gebe es auch im Bereich thermische Sanierung. Weiters sollten bei öffentlichen Ausschreibungen die bürokratischen Vorschriften vereinfacht werden, damit vermehrt KMU zum Zuge kommen könnten. Probleme gebe es auch im Bereich der Finanzierungen, wo sich die Bonitätsbewertung wegen des konjunkturellen Umfelds verschlechtert habe. Toifl forderte eine individuelle Bewertung des Risikos durch die Banken.

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